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Die letzten Männer von Aleppo

Ab 16.3. bei uns im Kino!

 

Die letzten Männer von Aleppo

Originaltitel: Last Men in Aleppo

(arabisch OmU)

Dokumentarfilm, Dänemark/ Syrien 2017, 110 min.

Regie:  Feras Fayyad, Steen Johannessen

 

 

Die letzten Männer von Aleppo: Der "Beste Dokumentarfilm" auf dem Sundance Festival begleitet Rettungshelfer in Aleppo über zwei Jahre.

 

Khaled, Mahmoud und Subhi gehören zu den Gründungsmitgliedern der syrischen “Weißhelme”, die als Zivilschutz dort vor Ort sind, wo andere längst die Flucht ergriffen haben. In Aleppo versuchen sie, überlebende Zivilisten nach Bombenanschlägen zu bergen. Meist sind es tote Körper, die unter den Trümmern zum Vorschein kommen, doch jedes gerettete Leben gibt ihnen Kraft, Mut, Sinn und Hoffnung, um die zehrende Arbeit weiter zu machen. Zwei Jahre lang wurden die freiwilligen Helfer dabei von den Filmemachern Feras Fayyas und Steen Johannessen begleitet. Die daraus entstandene syrisch-dänische Koproduktion ist ein Schlag in die Magengrube, setzt aber ein notwendiges Zeichen, obwohl die Dokumentation es nicht auf Sensation und Schock anlegt, sondern die emotionalen Belastungen der Rettungskräfte und ihrer Familien einzufangen versucht. Die Bilder des Kriegsalltags sprechen eine eigene und eindeutige Sprache, die keiner Stilisierung benötigt, um zu schockieren und nach keiner Deutung fragt, um augenblicklich als Grauen verstanden zu werden. Demgegenüber stehen Aufnahmen von privaten Gedanken, die die Helfer mit uns teilen, und von intimen Momenten, die sie mit ihren Kindern verbringen. Diese Momente der Entspannung sind die schmerzhafte Bestätigung dessen, wofür sich ihre lebensgefährliche Arbeit lohnt: Kinder, Zukunft, Liebe, Frieden. Bis der nächste Einsatz ruft. (kino.de)